Experimente mit minimalem Aufwand und komplexem Hintergrund

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Michael Kratz, Hamburg

Experimente mit minimalem Aufwand und komplexem Hintergrund

Etwa zehn Experimente mit physikalischen und chemischen Aspekten werden zuerst von den Teilnehmern erprobt und anschließend im Plenum besprochen. Gegenstände des Alltags wie etwa Bleistiftspitzer, Brausetabletten, Souvenirartikel, Spielzeuge, Supermagnete und Sportgeräte zeigen überraschende Phänomene, der fachliche Hintergrund ist dabei oft komplex. Unter dem Motto „High-Tech Low-Cost“ ermöglichen moderne, finanziell erschwingliche oder „sowieso“ vorhandene Produkte wie LED-Taschenlampen oder Smartphones neue experimentelle Möglichkeiten.

Der Vorbereitungsaufwand für die Experimente ist gering, ein Fachraum ist nicht zwingend erforderlich. Ihre Durchführung ist einfach, sie funktionieren zuverlässig. Dennoch bieten sie aufgrund ihrer komplexen, teilweise paradox erscheinenden Phänomene reichlich Anlass zum Nachdenken und „Forschen“.

Die Versuche eignen sich auch für spontanen Einsatz, beispielsweise im Vertretungsunterricht oder als Extra-Arbeitsauftrag für überdurchschnittlich begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler.