Neue Aspekte in der Evolutionsbiologie der Hominiden

WB_01 und WB_04

Prof. Dr. Jörg Zabel, Dustin Eirdosh, Universität Leipzig

Neue Aspekte in der Evolutionsbiologie der Hominiden

Seit der Wende der Verhaltensforschung in den 1970er Jahren spielen ethologische Begriffe wie „Instinkt“ oder „Schlüsselreiz“ nur noch eine Nebenrolle. Weniger der physiologische Mechanismus einer Verhaltensweise wird heute erforscht, sondern vor allem deren Anpassungswert (= ultimate Ursache, Verhaltensökologie). Aber erklärt die Verhaltensökologie auch menschliches Verhalten, oder besitzen wir eine moralische Sonderstellung? Neuere Forschungsergebnisse, u.a. Versuche mit Kleinkindern, unterstreichen die Kooperations- und Empathiefähigkeit der Spezies Mensch.